
CallRevu übernimmt Calldrip. Und jetzt?
7 mei 2026, PaulVergangene Woche war es so weit: die Bekanntgabe der Übernahme von Calldrip durch CallRevu. Eine Übernahme, die sich abzeichnete, auch wenn ich selbst erwartet hatte, dass dies erst in ein paar Jahren geschehen würde.

Calldrip ist inzwischen schon seit mehr als acht Jahren unser Partner. Von #DCDW aus sind wir Reseller für Europa, und gemeinsam bedienen wir inzwischen mehr als 700 unabhängige Autobetriebe und Händler in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich.
Was bedeutet eine solche Übernahme also für uns? Für #DCDW? Und vor allem: für unsere Kunden?
Im Grunde ändert sich an der Basis nichts. Die Zusammenarbeit bleibt bestehen, der Service bleibt bestehen, und unser Fokus bleibt exakt derselbe: Autobetrieben zu helfen, schneller, besser und messbarer nachzufassen.
Aber ehrlich ist ehrlich: Die Möglichkeiten werden sehr wohl größer.
Mit CallRevu erhalten wir Zugang zu weit mehr Produkten, Daten und Services im Bereich der Telefonie innerhalb des Autobetriebs. Nicht nur bei der ersten Leadnachverfolgung, sondern auch beim zweiten, dritten und vierten Telefongespräch. Denken Sie an Gespräche innerhalb von Sales, Service und Parts. Gerade dort liegen oft die blinden Flecken. Wo springen Kunden ab? Wo entstehen verpasste Chancen? Und wo können wir unabhängigen Autobetrieben und Händlern helfen, Prozesse besser, cleverer und profitabler zu gestalten?

CallRevu bedient bereits mehr als 6.000 Händler in Amerika. Nun werden sie gemeinsam mit uns den Sprung nach Europa wagen. Das ist ein schöner Schritt. Aber auch ein Schritt, der Nuancen erfordert. Europa ist nicht Amerika. Die Preise liegen hier anders, die Volumina sind anders, und die Anforderungen sind oft höher. Denken Sie allein an Datenschutz, Datenverwaltung und die Art und Weise, wie Autobetriebe hier organisiert sind.
Deshalb bin ich auch stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren mit Calldrip aufgebaut haben.
Ich möchte dem gesamten Calldrip-Team meinen Dank aussprechen. Unter der Leitung von Koby Jackson haben wir eine Partnerschaft entwickelt, die wirklich einzigartig ist. Von #DCDW aus erhalten wir regelmäßig Angebote aus Europa und Amerika, Reseller zu werden. Aber wenn man als Unternehmen — vor allem als amerikanisches — in Europa erfolgreich sein will, muss man verstehen, dass dieser Markt anders funktioniert.
Niedrigere Preise. Weniger Volumen. Mehr Anforderungen.
Koby hat sich darüber nie beschwert. Im Gegenteil. Er sagte immer: “Ich vertraue darauf, dass #DCDW mit diesen Anpassungen letztlich mehr Umsatz erzielen wird.”
Und genau das haben wir getan.
Jedes Jahr sind wir gewachsen. Nicht mit großen Worten, sondern stetig und vorhersehbar. Genau so, wie eine gute Partnerschaft wachsen sollte.
Ich werde die Executive Meetings in St. George vermissen. Oft saßen wir nicht in einem Besprechungsraum, sondern in einem Jeep Wrangler. Und gerade dadurch wurden es persönliche Gespräche. Über Business, Politik, das Leben und alles dazwischen. Zusammen mit Forest Ward und Brock Jackson waren das Meetings, die ich nicht so schnell vergessen werde und die ich mit viel Freude wahrgenommen habe.

Und jetzt? Jetzt blicken wir nach vorn.
Nächste Woche bin ich zwei Tage in New York City, um mit dem Leadership-Team von CallRevu über die Zukunft zu sprechen. Darüber, wie wir gemeinsam mit CallRevu und Calldrip die Online-Automobilbranche in Europa weiter professionalisieren können.
Der Auftrag bleibt derselbe: Geschwindigkeit, Einblick und bessere Nachverfolgung. Denn letztlich geht es immer genau darum.
Nicht um mehr Leads.
Sondern darum, besser mit den Leads umzugehen, die man bereits hat.




